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Alarmierender Rückgang der Zahl professionell tätiger Musiker um fast 50% innerhalb der letzten 10 Jahre

 

Nach einer offiziellen Erhebung von US-amerikanischen Behörden hat sich die Zahl der Personen, die als Musiker ihren Lebensunterhalt verdienen hahezu halbiert. Der Rückgang der Zahl professioneller Musiker um 45% innerhalb von 10 Jahren ist alarmierend. Die Zahlen sind eindeutig und erklären sich von selbst. Der Trend ist nachvollziehbar. Ursache sind die im Internet stattfindenden massenhaften Rechtsverletzungen und Ausbeutungen. In Deutschland dürften die Zahlen ähnlich besorgniserregend sein. Der Schwund kultureller Vielfalt ist also bereits Realität. Musiker können von ihrem kreativen Schaffen ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Zuerst betroffen sind hierbei diejenigen, die an den unteren Einkommensschichten angesiedelt sind sowie der Mittelstand. Ein fairer Umgang mit geistigem Eigentum, dessen Schutz durch das Gesetz und die Sicherung einer angemessene Vergütung sind daher zentrale Punkte, die in der aktuellen- oftmals von falschen Vorstellungen geprägten Urheberrechtsdebatte – aufgegriffen werden müssen.Rückgang professioneller Musiker

Die Politik bzw. der Gesetzgeber sind gefragt, die Bedingungen für kreatives und kulturelles Schaffen so zu verbessern, dass dieses sich lohnt und angemessen vergütet wird. Hierbei sollte der Schutz der Urheber davor, dass deren geistiges Eigentum im Internet massenhaft verletzt wird und sie Großkonzernen ausgeliefert sind und keine Mittel haben, Rechtsvereltzungen effektiv zu begegnen bzw. diese zu verhindern und ihre Rechte durchzusetzen, im Vordergrund stehen. Wer stattdessen geistige Schutzrechte beschränken und massenhafte Rechtsverstöße entkriminalisieren will – wie unlängst geschehen durch den Entwurf für ein Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken – der schafft im Internet einen rechtsfreien Raum und belohnt diejenigen, die meinen, sich kostenlos bedienen zu können. Eine absolute Rechtsschutzlücke wäre die Folge. Die Umdeutung des Urheberrechtsgesetzes in ein Nutzerrecht ist kultupolitisch verantwortungslos und nicht hinzunehmen.

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