Datenschutzerklärung
erstellen lassen

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Datenschutzerklärung erstellen lassen – Informationen zum Thema Datenschutzerklärung

Welchen Zweck hat die Datenschutzerklärung?

 

Die Datenschutzerklärung auf einer Internetseite dient dazu, den Besucher der Seite zu informieren und die Datenverarbeitung transparent darzustellen. Die Pflicht hierzu besteht aufgrund der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

 

Der Betreiber einer Internetseite hat demnach Besucher der Webseite insbesondere darüber zu informieren, welche personenbezogenen Daten bei Besuch der Webseite zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage erhoben und verarbeitet werden, an wen diese Daten ggf. übermittelt werden, wie lange diese gespeichert werden und welche Rechte dem Nutzer zustehen (sog. „Betroffenenrechte“). Zu den Betroffenenrechten gehören beispielsweise folgende Rechte:

 

  • Recht auf Auskunft
  • Recht auf Berichtigung bzw. Datenrichtigkeit
  • ein Widerspruchsrecht
  • ein Widerrufsrecht bezogen auf etwaige Einwilligungen
  • ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
  • etc.

 

 

Welche personenbezogenen Daten werden überhaupt auf einer Webseite erhoben bzw. verarbeitet?

 

Auf einer Internetseite werden häufig eine Vielzahl von personenbezogenen Daten erhoben. Dies geschieht nicht nur bei der Registrierung oder Anmeldevorgängen und innerhalb von Kaufprozessen bei Webshops oder bei der Nutzung eines Kontaktformulars, sondern teilweise auch „unsichtbar“ im Hintergrund. Beispielsweise in Form von Server-Logfiles, die Daten des Webseitenbesuchers wie z. B. dessen IP-Adresse, Datum, Uhrzeit und dauer des Webseitenbesuchs, verwendetes Betriebsystem etc. protokollieren. Auch über solche Vorgänge muss der Nutzer informiert werden, wenn dabei personenbezogene Daten (wie z. B. eine IP-Adresse oder Emailadressen etc.) verarbeitet werden und diese nicht anonymisiert sind.

 

Bei folgende Webseitenfunktionen und Tools kann beispielsweise eine (ggf. unbemerkte) Erhebung oder Übermittlung personenbezogener Daten stattfinden:

 

  • bei der Erstellung von sog. Serverlogfiles (es werden je nach Voreinstellung Website-Zugriffsdaten auf dem Server bzw. beim Webseitenhoster gespeichert),
  • beim Einsatz von Social Media Plugins (z. B. Facebook-Like-Button) oder anderer Widgets (z. B. von Bewertungsplattformen oder Gütesiegeln)
  • beim Einsatz sonstiger Drittanbieter-Tools,
  • bei der Verwendung von eigenen oder fremden Cookies,
  • beim Einsatz von Analyse- und Trackingtools,
  • durch das Einbindung von Videos über Videoplattformen wie Youtube und Vimeo etc.,
  • durch das Einbinden fremder Inhalte (wie z.B. Google Webfonts, Google Maps etc.).

Sollte die Datenschutzerklärung individuell von einem Anwalt erstellt werden?

 

Dies ist dringend zu empfehlen. Nach der seit dem 25.5.2018 durch Wirksamwerden der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) geltenden Rechtslage müssen Webseitenbetreiber Nutzer detailliert über die auf der Webseite stattfindenden Datenverarbeitungsprozesse sowie den Zweck, die Rechtsgrundlage, die Dauer und die dem Nutzer zustehenden Rechte (z. B. Recht auf Auskunft, Löschung, ggf. Widerruf etc.) informieren. Da eine Datenschutzerklärung die tatsächlichen Vorgänge auf der Webseite abdecken muss, sollte sie für jede Internetseite individuell erstellt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie unvollständig oder inhaltlich falsch ist, die falschen Zwecke und Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitungsvorgänge angegeben werden oder sie andere Fehler aufweist und somit ein Einfallstor für Abmahnungen schafft.

 

Der Umfang der Datenverarbeitung sowie der Zweck der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten kann auf unterschiedlichen Webseiten höchst unterschiedlich sein. Dabei hängen Umfang und Zweck der Datenverarbeitung häufig von den nachfolgenden Faktoren ab:

 

  • Art und Ausgestaltung der jeweiligen Webseite
  • Ziel der Webseite (Information, Verkauf, Dienstleistungsangebot etc.)
  • Bedürfnisse des Webseitenbetreibers (sollen z. B. Tracking-/Analysedaten erhoben und ausgewertet werden? Sollen Drittanbieter-Tools oder fremde Inhalte eingebunden werden?)
  • eingesetzte Tools, Widgets und Plugins sowie verwendete Cookies
  • konkrete Einstellungen in Bezug auf die Datenverarbeitung bzw. den Datenschutz

 

Aufgrund der Notwendigkeit, den Webseitenbesucher über den jeweiligen Umfang und Zweck der Datenverarbeitung zu informieren, bedarf es immer einer genauen Einzelfallbetrachtung. Die Datenschutzerklärung muss die tatsächlichen Vorgänge widerspiegeln. Zunächst bedarf es daher im Rahmen der Erstellung der Datenschutzerklärung einer detaillierten Analyse der stattfindenden Datenverarbeitungsvorgänge. Da die datenschutzrechtliche Zulässigkeit einzelner Datenverarbeitungsvorgänge unmittelbar mit dem damit verfolgten Zweck zusammenhängt, muss sodann der Zweck jedes einzelnen Datenverarbeitungsvorgangs festgestellt werden. Anhand des Zwecks muss schließlich überprüft werden, ob der mit dem jeweilgen Zweck verfolgte Datenverarbeitungsvorgang zulässig ist und auf welcher Rechtsgrundlage die Zulässigkeit fußt. Auf diese Art und Weise muss ermittelt werden, ob einzelne Datenverarbeitungsvorgänge zulässig sind oder möglicherweise sogar unzulässig sind. Sofern kein gesetzlicher Erlaubnistatsbestand greift, können einzelne Datenverarbeitungsvorgänge ggf. mit Hilfe einer Einwilligung durch den Nutzer zulässig sein. Diese Einwilligung ist dann wiederum einzuholen, zu dokumentieren und nachzuweisen.

 

Daneben ist zu beachten, dass die Informationen im Rahmen der Datenschutzerklärung in einfacher, klar verständlicher Sprache gehalten und transparent sein müssen. Davon, eine Datenschutzerklärung eigenhändig zu erstellen, raten wir daher dringend ab. Dies nicht zuletzt auch deshalb, da eine unzureichende, fehlerhafte, unvollständige oder veraltete Datenschutzerklärung ein „Einfallstor“ für Abmahnungen sein kann.

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